FRAUENZENTRUM in Kooperation mit der Nachbarschaftshilfe „Marten aktiv“ e. V.

v. l. Angelika Welzel (Nachbarschaftshilfe Marten aktiv e.V.), Regina Oecking Frauenzentrum, Axel Wolff (1. Vors. Nachbarschaftshilfe Marten aktiv e. V.)

Mit dem gemeinsamen Ziel, schnelle und unbürokratische Hilfe zu leisten, hat das FRAUENZENTRUM Dortmund eine Kooperation mit der Nachbarschaftshilfe Marten aktiv e.V. geschlossen.

Die Schnittmenge beider Vereine war bei einem ersten Treffen schnell klar: Insbesondere sollen Familien mit Kindern und auch Senioren an den Hilfsangeboten beider Vereine partizipieren.

Dazu bietet das FRAUENZENTRUM Dortmund die Familienpflege und den Seniorenbegleitdienst im Mobilen Sozialen Dienst an. Die Schulbegleitung ermöglicht Kindern und Jugendlichen bei Beeinträchtigung die Teilhabe am schulischen Leben. Auch ist geplant, dass das Spielmobil demnächst in Marten Halt macht, um ein Spielangebot für Kleinkinder und Kinder im Grundschulter anzubieten. Dazu können bei dieser Gelegenheit auch den begleitenden Eltern Hilfen und Beratungsmöglichkeiten rund um die Themen Arbeit und Arbeitsuche nähergebracht werden.

Resümee der Online-Vorträge „Demenz“

Am 26. August und am 1. September hat der Seniorenbegleitdienst des Frauenzentrums Dortmund gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern zwei Online-Vorträge zum Thema „Demenz“ organisiert. Beide Veranstaltungen waren mit höchstens 20 Teilnehmenden geplant, aber es gab eine so große Nachfrage, dass wir einmal 25 und einmal 35 Plätze für die Vorträge angeboten haben. Die geplante Diskussion und der Austausch mit den Referent/innen war trotz der hohen Anzahl an Teilnehmenden interaktiv und lebendig.

Während des Vortrags: „Demenz aus medizinischer Sicht“ erklärte Herr Johansson, Chefarzt der Gerontopsychiatrie der LWL Klinik Do-Aplerbeck, die Erkrankung. Neueste Erkenntnisse, Fake News bzgl. Alzheimer-Medikamenten, aber auch emotionale Themen, wie das Recht auf Nicht-Diagnose wurden angesprochen.

„Auswirkungen einer Demenz-Diagnose auf das soziale Umfeld“ war das Thema des Vortrags von Frau Klepczynski.

Mit ihrem Institut „Lebenswert!-Demenzberatung und Schulung“ ist Frau Klepczynski langjährige Kooperationspartnerin des Frauenzentrums. Die Rollenverschiebung und Rollenumkehr im System Familie waren dabei das Hauptthema, was alle Beteiligten zum Nachdenken und Nachspüren anregte.

Beide Vorträge beinhalteten eine begleitete Entspannungsübung, um auf die erforderliche Entlastung der pflegenden Angehörigen aufmerksam zu machen.

Auch für 2022 hat der Arbeitskreis Pflegende Angehörige aus Huckarde Ideen, immer mit dem Ziel, auf die besondere Rolle der pflegenden Angehörigen aufmerksam zu machen und deren Lebensqualität zu verbessern.    

Das Thema „Demenz“ bildet für den Seniorenbegleitdienst des Frauenzentrums Dortmund einen besonderen Schwerpunkt. Im Rahmen unserer Betreuungs- und Entlastungsleistungen setzen wir in Haushalten mit Senioren mit Demenz speziell geschulte Demenzbegleiter/innen ein und bieten auch stundenweise Entlastungpflege für Demenzkranke an.

Der Seniorenbegleitdienst ist unter 0231 – 177288-41 zu erreichen.

Online-Vorträge zum Thema „Demenz“

Am 26. August und am 1. September laden wir Sie herzlich zu zwei Online-Vorträgen zum Thema „Demenz“ ein.

Am Donnerstag, den 26. August geht es um das Thema „Demenz aus medizinischer Sicht“. Der Vortrag wird von Uwe Johansson, Chefarzt der Gerotopsychiatrie der LWL Klinik Dortmund-Aplerbeck gehalten.

Am Mittwoch, den 1. September geht es um das Thema „Auswirkungen der Diagnose auf das soziale Umfeld“. Dieser Vortrag wird von Ulrike Klepczynski von Lebenswert! – Demenzberatung und Schulung gehalten.

Beide Vorträge finden um 16 Uhr statt.

Die Vorträge werden vom Seniorenbüro Huckarde, dem Seniorenbegleitdienst des Frauenzentrums Dortmund in Kooperation mit weiteren Partnern organisiert.

Nach einer Anmeldung bekommen Sie die Zugangsdaten, um an den Online-Veranstaltungen teilzunehmen.

Anmeldungen nehmen wir per Email oder telefonisch entgegen:

j.nwofor@frauenzentrum-dortmund.de oder: 0231 – 177288-41.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen!

Häufige Fragen

1. Wann habe ich Anspruch auf Verhinderungspflege? Bei Urlaub, Krankheit oder sonstiger Verhinderung können Sie stunden- oder tageweise (unter 8 Std.) unseren Dienst als Entlastung und Unterstützung in Anspruch nehmen. Der Antrag zur Kostenübernahme ist bei der Pflegekasse zu stellen.

2. Wann habe ich Anspruch auf Betreuungs- und Entlastungsleistungen? Alle pflegebedürftigen Menschen mit festgestelltem Pflegegrad haben seit dem 01.01.2017 Anspruch auf Entlastungsleistungen in Höhe von monatlich 125€.  

3. Bieten Sie Ihr Unterstützungsangebot auch am Abend, am Wochenende oder auch nachts an? Sie wollen als Angehöriger ins Kino, ins Theater, haben eine Einladung oder müssen eine kurze Dienstreise wahrnehmen? Rufen Sie uns rechtzeitig an und je nach Auslastung können wir Ihnen die notwendige Hilfe anbieten.

4. Arbeiten Sie im gesamten Stadtgebiet von Dortmund? Ja, unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind zu Ihrer Unterstützung und Entlastung in sämtlichen Ortsteilen von Dortmund tätig.

5. Ich pflege meine Mutter/Vater. Wer vertritt oder entlastet mich, wenn ich verhindert bin? Als pflegende Angehörige benötigen Sie Gesundheit und viel Kraft, um den Anforderungen gerecht zu werden. Um auch für sich selbst zu sorgen und z.B. Friseur-, Arzt- oder andere Termine wahrzunehmen, können Sie nach Absprache je nach Situation und Bedarf unsere Hilfe in Anspruch nehmen.

6. Muss ich einen Vertrag abschließen? Nein! Sie gehen keinerlei Vertragsbindung ein und können die Hilfe jederzeit beenden.

7. Was umfasst der Begriff der Entlastungsdienstleistungen?Entlastungsleistungen werden folgendermaßen definiert: „Angebote der hauswirtschaftlichen Unterstützung sind solche, die darauf ausgerichtet sind, der Versorgung anspruchsberechtigter Personen mit zum täglichen Leben erforderlichen hauswirtschaftlichen Leistungen zu dienen.“

Leistungen und Preise

Die Qualität unseres Angebots gründet sich auf Kontinuität, Zuverlässigkeit und Erfahrung. In den letzten Jahren wurde die Betreuung von Menschen mit Demenz ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit. 

Unser Angebot:

  • Begleitung zu Ärzten, Ämtern, bei Spaziergängen, Einkäufen und anderen Besorgungen
  • Unterstützung und Hilfe beim Kochen oder anderen Haushaltstätigkeiten
  • Hilfe bei und nach Krankenhausaufenthalten
  • Besuchsdienst auch abends, am Wochenende und zeitweise nachts
  • Häusliche Betreuung von Menschen mit Demenz, Behinderungen und psychischen Erkrankungen
  • Entlastung von Angehörigen
  • Verhinderungspflege, Betreuungs- und Entlastungsleistungen
  • Wir sprechen mehrere Sprachen.

Seit 2004 sind wir als niedrigschwelliges Hilfe- und Betreuungsangebot im Rahmen der sozialen Pflegeversicherung anerkannt. Es besteht also die Möglichkeit unsere Einsätze über zusätzliche Betreuungs- u. Entlastungsleistungen, sowie stundenweise Verhinderungspflege mit der Pflegekasse abzurechnen. Im gleichen Jahr wurde uns von der Stadt Dortmund das Agenda 21-Siegel für bürgerschaftliche Projekte verliehen.

Kosten Die zu erwartenden Kosten erfragen Sie bitte direkt bei uns, da diese je nach Aufwand und individuellem Einsatz variieren. Älteren Menschen mit einem „erheblichen Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung“ erstattet die Pflegekasse auf Antrag die Kosten bis zu einer Höhe von 125 Euro pro Monat.

Stundenweise Verhinderungspflege wird ebenso erstattet.

Sprechen Sie mit uns über Ihre Anforderungen, Ihren Bedarf und Ihre Wünsche.

Seniorenbegleitdienst

Wir helfen, wenn es allein nicht mehr zu schaffen ist.

Wir sind ein ambulanter Betreuungs- und Entlastungsdienst und überlegen gemeinsam mit Ihnen, wo Sie Unterstützung und Hilfe brauchen. Dabei handelt es sich immer um sehr individuelle Situationen.

100 Menschen = 100 verschiedene Hilfen

Ob wir Sie im Heim besuchen, wenn die Angehörigen weit weg wohnen, oder Sie bei beginnender Demenz bei Einkäufen begleiten und bei der Tagesstruktur helfen…

Möchten Sie als Angehörige mal wieder ausgiebig zum Friseur, brauchen aber eine Betreuung zuhause?

Wir kümmern uns kurzfristig um eine Hilfe, die zu Ihrer individuellen Situation passt.

Unser Anliegen:

  • Situations- und bedarfsorientierte Hilfe für Seniorinnen und Senioren
  • Erhaltung größtmöglicher Selbstständigkeit in der gewohnten Umgebung
  • Notwendige Entlastung für pflegende Angehörige
  • Individuelle und unverbindliche Information und Beratung

Wir nehmen uns Zeit für Sie und bedienen Sie in ganz Dortmund.

Rufen Sie uns an – Wir helfen gerne!

Das Frauenzentrum hat einen zweiten Standort in Huckarde eröffnet! Seit Februar 2016 finden Sie den Seniorenbegleit- und Haushaltsdienst in der Varzinerstr. 1-3 (zwischen Rewe und Volksbank). Wir sind dort von montags-freitags von 09:00-16:00 Uhr für Sie da. 

Schauen Sie bei uns vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch!