Info-Veranstaltung am 28.5.24: Wir eröffnen die erste Waldkindergarten-Gruppe in Dortmund

Ab dem Kitajahr 2024/25 wird es auch in Dortmund ein Waldkindergarten-Angebot geben. Hierzu ergänzen wir das Angebot unseres Familienzentrum Abenteuerland in Huckarde um eine 5. Gruppe, die nach dem Konzept eines Waldkindergartens arbeiten wird.

Ein Waldkindergarten ist eine Kita ohne Dach und Wände, in der die Kinder ganzjährig und während der gesamten Betreuungszeit und bei jedem Wetter in der Natur betreut werden. Lediglich bei Extremwetterereignissen wird ein alternatives Programm angeboten.

Kindheit in der heutigen Zeit findet immer stärker drinnen statt und durch den Überfluss an Medien und Spielzeugen haben Kinder weniger Möglichkeiten zur Entwicklung eigener, kreativer Spiel- Bewegungs- und Gestaltungsideen als noch in den Jahrzehnten zuvor. Hier möchten wir mit der Waldgruppe ein Gegenangebot machen und den Kindern eine naturverbundene Kindergartenzeit ermöglichen, in der sie ihre Fantasie und Kreativität in einem natürlichen Umfeld entfalten können. Vom Zelte bauen über das Beobachten von Tieren bis hin zum Erforschen von Pflanzen und Bäumen – die Waldgruppe bietet den Kindern die Chance, ihre Neugier zu wecken und ihre Sinne zu schärfen.  

Die Waldgruppe ist für Kinder im Alter von 3-6 Jahren. Die Betreuungszeiten sind von Montag-Freitag 8-13 Uhr. Die Waldgruppe findet im Rahmer Wald statt. Hol- und Bringort wird der Wanderparkplatz am Ende der Buschstr. in Huckarde sein.

In der Waldgruppe gibt es insgesamt 20 Plätze.

Anmeldungen für die Waldgruppe sind ab sofort über das Kita-Portal Dortmund und persönlich in der Kita Abenteuerland (Fuchteystr. 6) möglich. Im Kita-Portal muss die Notiz „Waldgruppe“ hinterlegt und „25 Stunden Betreuungszeit“ angegeben werden.

Wer mehr über die Waldgruppe erfahren möchte, ist zu unserer Eltern-Info-Veranstaltung am 28.05. um 14:30 Uhr in die Kita Abenteuerland (Fuchteystr. 6, 44369 Huckarde) herzlich eingeladen. Um Anmeldung für die Veranstaltung unter 0231-17728871 wird gebeten.

Diversitätsbewusst (vor)lesen – Wir bieten eine neue Fortbildung!  

Als Folgefortbildung zu „Diversitätsbewusste Erziehung“ bieten wir jetzt Teil 2 mit dem Titel „Diversitätsbewusst (vor)lesen“ an. In dieser Fortbildung geht es darum, dem Team das nötige Handwerkszeug an die Hand zu geben, um den Bücherbestand der Kita kritisch zu überprüfen und Kriterien für die Neuanschaffung von Büchern zu haben. In einem Mix aus theoretischem Input und praktischen Übungen, wird Wissen erlangt darüber, wie Kinder ihre Ich- und Bezugsgruppenidentität bilden und warum Repräsentation dafür so wichtig ist. Außerdem räumt die Referentin mit einigen Mythen auf, in Bezug darauf, ab wann Kinder Diskriminierung wahrnehmen und reproduzieren.

Diversitätsbewusste Erziehung in der DASA Dortmund

Am 18. März waren wir von der DASA Dortmund gebucht, um die Moderator*innen für die neue Respekt Ausstellung fortzubilden.

Die Ausstellung „Respekt. Eine Ausstellung übers gemeinsam verschieden sein“ beginnt am 19. April und widmet sich der Frage, wie wir in einer vielfältigen Gesellschaft respektvoll miteinander umgehen können. Die Ausstellung der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund gibt dem „Respekt“ einen interaktiven Raum. Das neue Projekt lädt Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren dazu ein, sich Fragen nach Identität, Diskriminierung und Gleichberechtigung anzunähern.

Wer bin ich? Wie sehe ich andere? Welche Vorurteile habe ich? Wie gehen wir miteinander um? Die Stationen in der Ausstellung regen zum Zuhören, Nachdenken, zum Austausch miteinander und zu neuen Handlungsmustern an. Das Projekt und das Vermittlungsprogramm bieten Schüler*innen vielfältige Möglichkeiten, ihren Perspektiven und Wünschen aktiv und kreativ Ausdruck zu verleihen.

Die Ausstellung hat erkannt, dass Aspekte von Vielfalt und Diskriminierung auch in Schule, Ausbildung, Berufsorientierung oder beim Berufseinstieg eine große Rolle spielen. Da war unsere Fortbildung „Diversitätsbewusste Erziehung“ natürlich perfekt, um die Moderator*innen, die durch die Ausstellung führen und teilweise auch Workshops mit Schüler*innengruppen durchführen, auf die Ausstellung vorzubereiten.

Es war eine sehr spannende Fortbildung mit einer diskussionsfreudigen Gruppe und wir freuen uns schon, die Ausstellung bald zu besuchen 😊

Ramadan kareem!

Wir wünschen allen muslimischen Mitarbeiter*innen, Freund*innen, Klient*innen und Kund*innen des Frauenzentrum Dortmund einen gesegneten Ramadan.

Der Ramadan ist der höchste Monat für Muslim*innen und lädt zur Besinnlichkeit auf. Besinnen auf das Wesentliche, den Glauben und sich selbst. In dieser Zeit wird von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang kein Essen oder Trinken konsumiert. Es geht im Ramadan aber nicht nur darum, bewusst mit dem Konsum von Essen umzugehen, sondern auch anderes wie Medien, Alkohol, etc. bewusst oder gar nicht zu konsumieren.

„Ganz wichtig: Wer muslimische Mitschüler*innen oder Kolleg*innen hat, die im Ramadan fasten, sollte anerkennen, dass sie es freiwillig und gerne tun. Sie müssen niemandem leidtun, und man muss in ihrer Anwesenheit auch nicht auf Essen und Trinken verzichten, denn für Fastende gehört es dazu, in solchen Situationen stark zu bleiben. Um ihnen Respekt zu zeigen, kann man sie während der Fastenzeit mit „Ramadan Mubarak“ oder „Ramadan Kareem“ grüßen.“1

Wie kann man den Schutz seiner Mitmenschen vor solchen sogenannten Mikroaggressionen sicherstellen? Fragen Sie sich, welche gesellschaftlichen Strukturen und Prozesse zu negativen Biases (Vorurteile) über den Ramadan und den Islam führen? Diese Biases werden in den Medien und unserer Sozialisation immer wieder reproduziert. Sie prägen uns alle.  Doch wie können wir uns davon „frei“ machen? Schauen Sie doch mal in unserem Fortbildungsprogramm vorbei und kommen sich selbst auf die Schliche. Es lohnt sich!

1https://www.faz.net/podcasts/wie-erklaere-ich-s-meinem-kind/ramadan-und-seine-bedeutung-fuer-muslime-fuer-kinder-erklaert-19570430.html Abruf am 12.03.24

Fotocredits: Thirdman bei pexels.com

Das Anti-Bias-Projekt in 2023

Im April 2023 startete unser neues Anti-Bias-Projekt und nach der Auswertung der Evaluation des letzten Jahres freuen wir uns, einige Ergebnisse vorstellen können.

Im Jahr 2023 haben wir 7 Fortbildungen und 16 Informationsveranstaltungen durchgeführt. Dabei wurden über 350 Menschen erreicht. Auf besonders großes Interesse stieß die Fortbildung „Diversitätsbewusste Erziehung“.

Wir wollten wissen, was die wichtigste Erkenntnis der Teilnehmenden aus der Fortbildung ist und haben unter anderem folgende Antworten bekommen:

„Wie versteckt manche Diskriminierungen ablaufen und ich mich auch davon nicht freisprechen kann.“

„Wir neigen alle zum Diskriminieren, es ist wichtig, das Bewusst zu haben und offen für den Austausch mit scheinbar Anderen zu bleiben, wir haben mehr gemeinsam als wir denken“

In den folgenden Grafiken wird die hohe Zufriedenheit der Teilnehmenden mit der Fortbildung deutlich:

SBD-Mitarbeiterin Monika Miszkiel trifft Bundesarbeitsminister Hubertus Heil

Stellvertretend für die vielen Menschen, die im Frauenzentrum Dortmund einen Weg aus der Langzeitarbeitslosigkeit heraus gefunden haben und heute sozialversicherungspflichtig bei uns beschäftigt sind, hat unsere Seniorenbegleiterin Monika Miszkiel gestern (11.7.2023) Bundesarbeitsminister Hubertus Heil getroffen und ihm erzählt, wie sich ihr Leben durch die Arbeitsmarktförderprogramme entwickelt hat.

Über das Treffen ist ein langer Artikel in den Ruhrnachrichten veröffentlicht worden.

Kostenlose Schnupperangebote des Anti-Bias-Projekts

Um unser neues Projekt Anti-Bias-Teamfortbildungen vorzustellen, bieten wir sowohl im Rahmen der Internationalen Woche, als auch bei den Dortmunder Frauen Terminen jeweils zwei Veranstaltungen an:

Der Anti-Bias-Ansatz in der Arbeit mit Kindern

24.6. 12 – 14 Uhr im KEZZ Martha-Gillessen-Str. 31 (mit Kinderbetreuung)

1.9. 16.30 – 18.30 Uhr im Frauenzentrum Minister-Stein-Allee 6

Intersektionalität – Solidarität aller Frauen miteinander

24.6. 15 – 17 Uhr im KEZZ Martha-Gillessen-Str. 31 (mit Kinderbetreuung)

5.9. 16.30 – 18.30 Uhr im Frauenzentrum Minister-Stein-Allee 6

Weitere Informationen finden Sie unter Veranstaltungen.

Anmeldungen bitte an f.eisen@frauenzentrum-dortmund.de

Wir freuen uns über viele Anmeldung und einen spannenden Austausch 😊

Gesucht: Leitung Lotsenstelle Kinderbetreuung (m/w/d) in Teilzeit

Für das Projekt MY WAY Dortmund

Das Frauenzentrum Dortmund 1980 e.V. arbeitet seit 40 Jahren überkonfessionell und gemeinnützig. Wir sind ein mittelgroßer sozialer Dienstleister in Dortmund und beschäftigten ungefähr 100 Menschen, die mit Kindern, Jugendlichen, Frauen, Familien, Senioren und Arbeitslosen arbeiten.

Das Projekt MY WAY Dortmund richtet sich an Frauen mit Migrations- oder Fluchterfahrung in Dortmund, die entweder von Transferleistungen leben oder unterschiedlichen Gründen nicht bei der örtlichen Arbeitsverwaltung gemeldet sind. Das Projekt unterstützt die Frauen bei ihren Zielen, sich beruflich (weiter-) zu entwickeln. Innerhalb des Projekts ist eine Lotsenstelle Kinderbetreuung vorgesehen, die den teilnehmenden Müttern aktiv dabei hilft, eine regelhafte Betreuung für ihre Kinder zu suchen und in Anspruch zu nehmen.

MY WAY Dortmund ist ein gemeinsames Projekt des EWZ (Entwicklungszentrum für berufliche Qualifizierung und Integration GmbH), des Frauenzentrum Dortmund 1980 e.V. sowie Train of Hope Dortmund e.V.. Die ausgeschriebene Stelle ist beim Frauenzentrum Dortmund 1980 e.V. angesiedelt.

Ihre Aufgaben:

  • Konzeption, Aufbau, Organisation und Leitung der Lotsenstelle Kinderbetreuung
  • Führung zwei weiterer Mitarbeitenden in der Lotsenstelle Kinderbetreuung
  • Abstimmung mit anderen Berater*innen im Projekt, dem Jugendamt, KiTas, Tagespflegepersonen-Trägern und Offenen Ganztagsschulen
  • Individuelle Unterstützung der TN bei der Suche nach KiTa-Plätzen, einschließlich aufsuchender Arbeit im Raum Dortmund
  • Eröffnung von Zugängen u. Entwicklung zielgruppenorientierter kultursensibler Ansprachekonzepte
  • Vernetzung mit relevanten Akteuren der Kinderbetreuung in den Bereichen Familienergänzende Bildung, Female Empowerment und Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Organisation/Einkauf von Empowermentworkshops für die TN
  • Gestaltung und Pflege projektrelevanter Webseiten

Ihre Stärken:

  • Sie kennen die Strukturen der Kinderbetreuung in Dortmund oder sind bereit, sich in diese einzuarbeiten
  • Sie haben Interesse an Projektmanagement, sowie Frauen- und Kinderrechten und sind bereit, sich für diese einzusetzen
  • Sie möchten mit Frauen mit Flucht- und Migrationshintergrund arbeiten
  • Sie suchen einen Arbeitsplatz, bei dem man sowohl direkt mit Menschen als auch im Büro arbeiten kann
  • Sie arbeiten zielorientiert, organisiert und lösungsorientiert
  • Sie sind zuverlässig und eine haben sehr sorgfältige und verantwortungsvolle Arbeitsweise

Das sollten Sie mitbringen:

  • Eine kaufmännische Ausbildung, oder eine andere dreijährige Ausbildung, die mindestens einen Realschulabschluss voraussetzt.
  • Mindestens 1-2 Jahre Berufserfahrung in einem für die Tätigkeit relevanten Bereich
  • Vorzugsweise erste Führungserfahrung (auch aus ehrenamtlichen Tätigkeiten)
  • Leidenschaft und Einsatzbereitschaft für soziale Aufgaben, insbesondere der beruflichen Weiterentwicklung von Frauen und dem Recht auf frühkindliche Bildung
  • Erfahrung mit Projektarbeit bzw. Projektmanagement
  • Geduld und Teamfähigkeit
  • professioneller Umgang mit MS Office-Applikationen Voraussetzung; Erfahrung mit CMS-Systemen (z.B. WordPress) und Social Media erwünscht

Wir bieten:

  • ein vielseitiges Arbeitsfeld
  • offene, kommunikative und familienfreundliche Unternehmenskultur mit flachen Hierarchien
  • viel Gestaltungsspielraum
  • eine Vergütung von 1674,33 € bei 20h (vorbehaltlich der Prüfung der Qualifikation durch den Projektträger)
  • Die Stelle ist befristet bis zum 31.12.2025; eine anschließende Verlängerung um zwei weitere Jahre wird angestrebt.

Bei Rückfragen wenden Sie sich an Andreas Hoffmann oder Dr. Eva Barrenberg: 0231-17728800

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann senden Sie uns Ihre aussagekräftige Bewerbung ausschließlich per Mail (im pdf-Format mit möglichst wenig einzelnen Dateien) an:

bewerbung@frauenzentrum-dortmund.de

Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen jeden Geschlechts und allen sexuellen Orientierungen.